Geschichte

Meilensteine der Vereinsgeschichte

  • 1969-1971: Bengens Hobbyfußballer kicken erstmals in der „Thekenmannschaft Engelskuß
  • 27.02.1971: Vereinsgründung in der Gaststätte Küpper. Mit einer Fußballmannschaft startet man in der 3. Kreisklasse. Erich Bachem betreut als erster Trainer 16 Aktive.
  • 12.02.1974: Gründung der Damengymnastik-Abteilung; 40 aktive Damen turnen mit Übungsleiterin R. Pötter in der neu errichteten Mehrzweckhalle.
  • 01.07.1975: Aufnahme der Thekenmannschaft „Dritte Halbzeit“ aus Ringen.
  • 03.05.1976: Bildung einer Spielgemeinschaft mit dem SV Blau-Weiß Leimersdorf
  • 24.06.1977: Gründung der Alte-Herren-Abteilung mit 12 Aktiven. Erster Betreuer: Günter Bachem, erster Trainer: Erich Bachem.
  • 01.07.1977: Die Jugendabteilung wird gegründet, erster Jugendleiter: Helmut Fischer. Eröffunungsspiel: D Jungen Bengen – D Jugend Leimersdorf.
  • 23.01.1984: Aufnahme der Thekenfreizeitmannschaft Kirchdaun.
  • 27.05.1984: Einweihung des neuen Sportplatzes.
  • 07.07.1992: Gründung der Mutter-Kind-Turngruppe in der MZH Bengen. Zwei Übungsgruppen mit 16 Kindern, erste Übungsleiterin Karin Wollmer.
  • 30.06.1993: Ende der Spielgemeinschaft mit dem SV Leimersdorf im Seniorenbereich
  • 01.07.1993: Bildung einer Jugend- und Seniorenspielgemeinschaft mit dem VfB Lanterhofen.
  • 01.01.1994: Grüdung einer Kinderturngruppe in der Schulsporthalle Ringen. 13 Kinder, erste Übungsleiterin: Karin Wollmer.
  • 07.05.1994: Bildung einer Spielgemeinschaft mit dem Birresdorfer SC in der Jugend: JSG Bengen/Lantershofen/Leimersdorf/Birresdorf
  • 01.07.1998: Nun wird auch im Seniorenbereich eine Spielgemeinschaft mit dem Birresdorfer SC eingegangen: FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf
  • 29.05.1999: Die Erste Mannschaft steigt in die B-Klasse auf. Trainer ist Gregor van Weenen.
  • 01.07.1999: Die FSG hat nun auch eine Zweite Mannschaft. Erster Trainer ist Marc Ruhs
  • 01.07.2000: Hans Bremer löst Gregor van Weenen als Trainer der Ersten Mannschaft ab.
  • 01.07.2001: Dieter Dismon übernimmt das Traineramt der Ersten Mannschaft.
  • 29.06.2002: Fertigstellung der Überdachung der Zuschauerterasse auf dem Sportplatz.
  • 24.05.2003: Die Erste Mannschaft gewinnt das Relegationsspiel in Wehr gegen die DJK Kruft/Kretz II mit 4:1 und bleibt in der B-Klasse.
  • 22.05.2004: Die Zweite Mannschaft erreicht unter Trainer Dieter Nolden das Kreispokalendspiel in Ochtendung und unterliegt dem SV Langenfeld mit 0:3.
  • 23.01.2005: In Niederzissen gewinnt die Erste Mannschaft das Hallenmasters des Fußballkreises Rhein-Ahr.
  • 19.06.2005: Durch einen 5:3-Sieg gegen die JSG Ettringen wird die A-Jugend Kreismeister und steigt in die Bezirksliga auf.
  • 14.05.2006: Sowohl die Erste als auch die Zweite Mannschaft werden Staffelsieger und steigen in die A- bzw. C-Klasse auf.
  • 20.05.2006: Die Zweite Mannschaft wird in Weiler Kreispokalsieger der C- und D-Klassen durch einen 2:1-Sieg gegen Eintracht Mendig II.
  • 20.05.2006: Die Erste Mannschaft wird in Weiler Kreispokalsieger der A- und B-Klassen durch einen 3:2-Sieg gegen SV Gering. Gleichzeitig wird mein Kreismeister der B-Klasse, da das Spiel auch für die Kreismeisterschaft gewertet wird.
  • 05.06.2006: Die Zweite Mannschaft wird Kreismeister der D-Klassen.
  • 01.07.2006: Gründung der Dritten Mannschaft. Erster Trainer wird Ralf Spieckermann.
  • 09.06.2007: Die Zweite Mannschaft verteidigt in Leimersdorf mit einem 3:0-Sieg gegen den SV Rheinland Mayen II den Titel des Kreispokalsiegers der C-/D-Ligisten. Dies ist das erste Mal in der Geschichte des Wettbewerbs, dass dies einer Mannschaft gelingt.
  • Mai 2008: Die Zweite Mannschaft sichert sich das Double in der Kreiliga B (Kreismeister und Kreispokalsieger) unter Trainer Ralf Bachem.
  • Juni 2008: Torsten Reisewitz wird Trainer der Ersten Mannschaft und löst Dieter Dismon nach siebenjähriger Tätigkeit ab.
  • Januar 2009: Ralf Bachem wird Trainer der Ersten Mannschaft.
  • Mai 2010: Die Erste Mannschaft schafft unter Trainer Ralf Bachem den lang ersehnten Aufstieg in die Bezirskliga.
  • Juni 2010: Im Anschluss an den Meistertitel der A-Klasse gewinnt die Erste Mannschaft die Rheinlandmeisterschaft der A-Klassen.
  • Sommer 2010: Erster Spatenstich für den Neubau des Sportheims auf dem Sportplatz in Bengen. Geplante Fertigstellung: Herbst 2011.
  • Sommer 2012: Eröffnung neues Sportheim
  • Herbst 2012: Beginn der Bauarbeiten am neuen Tennenplatz und der neuen Beregnungsanlage
  • Sommer 2013: Eröffnung des neuen Sportplatzes
  • Juli 2014: Jetset Akwapay wird Trainer der 1. Mannschaft und löst Ralf Bachem ab.
  • Mai2015: Die erste Mannschaft schafft den Klassenerhalt in der Bezirksliga, die zweite Mannschaft steigt in die C-Klasse als Tabellenletzter ab.
  • Juli 2015: Neuer Trainer für die 1. Mannschaft wird Wolfgang Müller und löst Jeset Akwapay nach einjähriger Tätigkeit mit seinem Co Trainer Ralf Bachem ab. Neuer Trainer der 2. Mannschaft wird Dieter Nolden und löst Bernhard Thun nach zweijähriger Tätigkeit ab.
  • Juni 2016: Die erste Mannschaft steigt unter Trainer Jörn Kreuzberg in die A-Klasse ab. Die zweite Mannschaft schafft unter Trainer Andreas Bauer den Klassenerhalt und spielt weiter in der Kreisliga C.
  • Juni 2016: Erstmalig seit 2003 wurde wieder ein Sportfest durchgeführt.
  • Mai 2017: Die erste Mannschaft steigt in die B Klasse ab. Die zweite Mannschaft Schaft den Klassenerhalt zu in der C Klasse.
  • Mai 2017: Die Sportfreunde Bengen führten wieder ein erfolgreiches Sportfest durch 
  • Juni 2017: Olaf Fuchs wird neuer Trainer der ersten Mannschaft. Die zweite Mannschaft wird vom Spielbetrieb abgemeldet
  • Juni 2017: Die JSG Grafschaft wird gegründet und bildet mit den Partnervereinen SC Birresdorf, VFB Lantershofen, SV Leimersdorf und Grafschafter SV die neue Jugendabteilung.

Kinderturnen

Seit 1992 gibt es das Mutter-Kind-Turnen in der Mehrzweckhalle Bengen und seit 1994 eine Kinderturngruppe in der Sporthalle Ringen, beide geleitet von Karin Wollmer.

Damengymnastik

1974 gründeten die Damen eine eigene Abteilung und turnten in drei Gruppen bis 1975 unter Leitung von Renate Pötter. Von 1975 bis 1993 übernahmen dann Rosemarie Hess und Ursula Schaaf zunächst drei, dann noch zwei Gruppen. Ab 1994 übernahm dann – mit kleinen Unterbrechungen – Claudia Horst die Damengymnastik.

Jugend

Weil für einen Sportverein der jugendliche Nachwuchs ganz besonders wichtig ist, gründeten die Sportfreunde Bengen 1977 eine Jugendabteilung, die zunächst von Helmut Fischer geleitet wurde. Zur Eröffnung spielte die neu formierte D-Jugend gegen die gleichaltrigen Freunde aus Leimersdorf.

Zusammen mit dem SG Partner Leimersdorf betreute man eine A-, B- und D-Jugend. In den folgenden Jahren waren meist eine A-, D-, sowie E-Jugend gemeldet.

1979 übernahm Edmund Schäfer die Leitung der Jugendabteilung. Sein großartiges Engagement bildete deie Grundlage für viele Erfolge der Jugendlichen, insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen. Bei der A-Jugend wurde es dann schwierig, eine Mannschaft aufzustellen, daher durften die Jugendlichen beim SC 07 Bad Neuenahr mit Gastspielerlaubnis Tore jagen.

In der Saison 1985/86 errang die B-Jugend mit einem glänzenden 38:2 die Staffelmeisterschaft. Der Lohn war eine tolle Oster-Reise nach de Panne (Belgien); ein Jahr zuvor hatten die Belgier Bengen besucht.

Ende 1986 gab Edmund Schäfer nach zehn Jahren Vorstandstätigkeit sein Amt auf. Rainer Münch übernahm nun die Aufgabe, den Nachwuchs zu trainieren.

Der Geburtenrückgang machte sich auch bei den Sportfreunden Bengen bemerkbar, so dass man sich Anfang 1988 entschloß, den VfB Lantershofen als weiteren Partner in die Jugendspielgemeinschaft aufzunehmen.

Natürlich kam bei allem sportlichen Einsatz auch beim Nachwuchs die Geselligkeit nicht zu kurz. Grillfeste erfreuten sich großer Beliebtheit, auch über die Weihnachtsferien freuten sich die Jugendlichen sehr. Gemeinsam reiste man 1990 zum Besuch eines Bundesligaspiels des 1. FC Köln. Beeindruckt zeigten sich die Jungs besonders von der anschließenden Diskussion mit Thomas Häßler und Paul Steiner.

Die breitere Basis zeigte bald positive Auswirkungen: in der Saison 1991/92 spielten insgesamt sechs Jugendmannschaften. Der damalige Jugendleiter Winfried Ley übernahm im Sommer 1992 die Betreuung der Jugend. Mit dem Birresdorfer SC kam ab der Saison 1994/95 ein weiterer Spielpartner dazu. Durch die breite Unterstützung der unteren Grafschaft stellten sich in den letzten Jahren auch Erfolge ein: die E-Jungend wurde 1992/93 und 1993/94 jeweils Vize-Kreismeister.

Die C-Jugend spielte 1993/94 in der höchsten Kreisliga ebenfalls um die Kreismeisterschaft.

Woche für Woche trainieren in der JSG Bengen/Lantershofen/Leimersdorf/Birresdorf rund 140 Kinder und erleben dabei, wie Gemeinschaftsgeist die ganze Gruppe voranbringt. Seit 2002 gibt es sogar eine Bambinimannschaft. Der aktuelle Stand (von 2002) der Mannschaften: A11, B11, C7, D11, 3xE11, F7, Bambinis.

Senioren

Seit 1971/72 wird bei den Sportfreunden Bengen der Fußball großgeschrieben. Unter Trainer Erich Bachem spielte die Gründungsmannschaft in der 3. Kreisklasse.

In der Saison 1973/74 erkämpfte sich der Verein die ersten sportlichen Sporen: Staffelmeister und direkter Aufstieg in die 2. Kreisklasse mit Trainer Rolf Kleser. Das Spiel um die Kreismeisterschaft gegen TuS Mayen ging leider mit 3:0 verloren.

1976/77 bildete man eine Spielgemeinschaft mit dem SV Blau-Weiß Leimersdorf. Im ersten Jahr spielte man mit Trainer Helmut Stollenwerk um die Kreismeisterschaft und den Aufstieg in die 1. Kreisklasse, verlor aber mit 2:0 gegen Ahrbrück.

Dann begann eine erfolgreiche fünfjährige Tätigkeit unter dem Trainer Horst Kohlemeier, die in der Saison 1978/79 nach einem zweiten Platz und Siegen in der Aufstiegsrunde (Mendig wurde mit 4:2 bezwungen, gegen Hausen gab es einen Sieg mit 6:4) zum Aufstieg in die 2. Kreisklasse, bzw. Kreisliga B führte. Dieser Erfolg war auch dank Helmut Rodenkirchen möglich, der als Geschäftsführer und Betreuer maßgeblich zu den Anfangserfolgen beitrug.

Auch unter dem neuen Trainer Rolf Hans ging es weiter bergauf: 1986/87 erreichte man den zweiten Platz in der Staffel Ahr. Die Entscheidungsspiele in die Kreisliga A gingen jedoch leider alle verloren.

Die folgende Mannschaft erreichte 1987/88 das langersehnte Ziel: hinter Spessart wurde der zweite Platz in der Kreisliga B errungen. In der Relegationsrunde besiegte man den SV Thür mit 2:0 und den SV Mendig mit 3:2.

Die siegreiche Mannschaft wurde vom Tabourcorps musikalisch am Ortseingang empfangen und beim Feuerwehrfest gebührend gefeiert, wobei die Möhnen dem Vorsitzenden Wolfgang Scherhag auch gleich fachmännisch den Bart abrasierten. Nach einjähriger Zugehörigkeit zum Kreisliga-Oberhaus erfolgte dann unter Trainer Hans Bremer, der Joe Ebenezer abgelöst hatte, leider wieder der Abstieg in die Kreisliga B. Ende 1992/93 endete die bewährte Spielgemeinschaft mit dem SV Leimersdorf.

1993/94 ging man nach intensiven Beratungen des Vorstands eine Jugend- und Seniorenspielgemeinschaft mit dem Nachbarverein VfB Lantershofen ein. Unter den Trainer Werner Jesse, Horst Bach, Jochen Jackobs und Horst Kohlmeier kam die Mannschaft über einen Abstieg in die Kreisliga C nicht hinaus.

Nachdem man 1998 den Birresdorfer SC in die Spielgemeinschaft aufnahm und die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf gründete, gelang dann in der Saison 98/99 der Wiederaufstieg in die Kreisliga B mit Trainer Gregor van Weenen. In der folgenden Saison 1999/2000 wurde dann sogar eine zweite Mannschaft ins Leben gerufen.

Seit 2006 hat die FSG drei Seniorenmannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen. Im neuen Jahrtausend wurden verschiedene Titel gesammelt. Dabei sticht besonders die Saison 2005/06 heraus, in der sowohl die Erste Mannschaft als auch die Zweite Mannschaft jeweils das Double in ihren Spielklassen schaffte.

Unter Trainer Dieter Dismon wurde die Erste Mannschaft 2006 Staffelsieger und Kreismeister der Kreisliga B und ebenfalls Kreispokalsieger. Seit 2006 spielt die I. Mannschaft im oberen Drittel der Kreisliga A.

Unter Trainer Ralf Bachem schaffte auch die Zweite Mannschaft in der Spielzeit 2005/06 das Double der Kreisliga B. Staffelsieg, Kreismeister und Kreispokalsieger der Kreisliga D. Seit 2008 spielt die Zweite Mannschaft in der Kreisliga B.

Die Dritte Mannschaft spielt seit 2009 in der Kreisliga C und wird trainiert von Alexander Kallert und Sebastian Kniel. Nach der Gründung 2007 schaffte man 2009 den Aufstieg in die Kreisliga C.

Im Jahr 2015 musste die zweite Mannschaft den Gang in die C Klasse antreten. In der neuen Saison spielen somit die FSG I weiterhin in der Bezirksliga und die FSGII in der C KLasse Ahr.

Alte Herren

Von 1977 bis 1979 wurde die Alte Herren-Abteilung von Günter Bachem trainiert. Albert Fischer folgte dann bis 2011 als Leiter, bis auf die Jahre 1992-1994, als Achim Irmgartz die Alten Herren betreute. Ab dem Jahr 2011 betreuen Frank Bachem und Frank Schulke die AH Bengen.

Vorstand

Vorsitzende

  • 1971-1973: Hans Günther Kriechel
  • 1973-1984: Karl-Heinz Manhillen (sen.)
  • 1984-1999: Wolfgang Scherhag
  • 1999-2009: Armin Schwarz
  • seit 2009: Karl-Heinz Manhillen (jun.)

Stellvertretende Vorsitzende

  • 1971-1973: Hartmut Krupp
  • 1973-1975: Bernhard Münch
  • 1975-1977: Johann Rieck
  • 1977-1981: Josef Münch
  • 1981-1984: Wolfgang Scherhag
  • 1984-1999: Hans Schulze
  • 1999-2005: Karl-Heinz Manhillen (jun.)
  • 2005-2014: Peter Münch
  • seit 2014: Sven Fabritius

Geschäftsführer

  • 1971-1984: Helmut Rodenkirch
  • 1984-1987: Richard Horn
  • 1987-1992: Winfried Ley
  • 1992-1999: Richard Horn
  • 1999-2003: Hermann Josef Möhren
  • 2003-2009: Dieter Nolden
  • seit 2009: Ralf Spieckermann

Schriftführer

  • 1971-1973: Albert Rosinsky
  • 1973-1975: Siegbert Moog, Albert Rosinsky und Richard Horn
  • 1975-1984: Richard Horn
  • 1984-1994: Hermann-Josef Möhren
  • 1994-1999: Achim Irmgartz
  • 1999-2003: Bernd Münch
  • 2003-2009: Herbert Münch
  • 2009-2014: Sven Fabritius
  • seit 2014: Fabian Münch

Kassenwart

  • seit 1971: Hans-Jürgen Rieck

Jugendleiter

  • 1977-1980: Helmut Fischer
  • 1980-1986: Edmund Schäfer
  • 1987-1992: Rainer Münch
  • 1992-1999: Winfried Ley
  • 1999-2002: Mark Ruhs
  • 2002-2012: Ralf Spiekermann
  • 2012 – 2016: Julian Reuther
  • Seit 2016: Bruno Nolden

Beisitzer

  • 2003-2005: Peter Münch
  • 2004-2007: Thomas Glath
  • 2005-2007: Lars Ossenhofer
  • 2005-2009: Sven Fabritius
  • 2003-2011: Albert Fischer (Abteilung AH)
  • 2003-2012: Arno Nolden
  • 2009-2012: Sebastian Kniel
  • 2009-2014: Fabian Münch
  • seit 2009: Christian Ley
  • 2012-2014: Frank Schulke (Abteilung AH)
  • seit 2014: Frank Bachem (Abteilung AH)
  • seit 2016: Guido Bachem
  • seit 2016: Frank Schulke
  • seit 2016: Marvin Manhillen 

Bauen

1970/71 richteten die Sportfreunde Bengen die alte Fußballwiese in Ringen am „Pappelstadion“ her und trugen dort ihre Heimspiele aus. Ausrangierte Möbelwagen dienten den Sportlern als Umkleide und Geräteschuppen. Ein Stromaggregat wurde angeschaft und bald sorgte eine Beleuchtungsanlage auch abends für gute Sicht. Ein Zuschuß der Gemeinde Bengen und eine zusätzliche Spendenaktion erbrachten hierfür 2000,- DM. Doch schon im Mai 1972 kam der Wunsch nach einem eigenen Sportplatz in Bengen auf. Vor allem der erste Vorsitzende und Ortsbürgermeister Hans Günter Kriechel machte sich für diese Idee stark

Im März 1973 erfolge dann eine konkreter Antrag auf Ermittlung der Gestehungskosten (ca. 32.000 DM) für den neuen Sportplatz in Bengen. Im Herbst 1973 wurden die Pläne in die Tat umgesetzt, mit großem Einsatz bauten die Sportfreunde Bengen einen eigenen Hartplatz mit Ballfangzaun und Beleuchtungsanlage. Kurz vor der Eingemeindung in die „Gemeinde Grafschaft“ wurde am 09. März 1974 die Einweihung des Fußballplatzes mit einem Lokalderby Bengen – Leimersdorf gefeiert. Zügig ging es dann unter Regie des damaligen Vorsitzenden Karl-Heinz Manhillen an den Bau des Umkleidegebäudes, zu dessen Einweihung am 09. Juni 1974 das erste Fußballturnier auf dem neuen Sportplatz ausgetragen wird. Alle waren stolz auf das bisher erreichte.

Bereits nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass die aufgetragene Lavaschicht den Beanspruchungen durch die Sportler nicht gewachsen ist. Die Fußballer klagen über eine „Sandwüste“ und es wird klar, dass kein Weg an Umbau und Sanierung des Platzes vorbeiführt. Die Pläne der Sportfreunde Bengen für einen generellen Neubau haben eine lange (Leidens-)Zeit voller langwieriger Gespräche mit der Gemeinde, dem Kreis und sonstigen Zuschussbebern zur Folge – leider vorerst vergebens.

Im Dezember 1978 stellte man dann einen formellen Antrag auf Ausbau im „Goldenen Plan“ an die Kreisverwaltung und zur großen Freude der Sportler gibt die Kreisverwaltung am 07. Mai 1980 „grünes Licht“: der Sportplatzausbau (geschätzte Kosten: 210.000 DM) wird in das Förderprogramm 1981 aufgenommen. Der Erwerb von Grund und Boden verzögert nochmals den Sportplatzausbau.

Dann wird der Gemeinderat aktiv. Zum ersten beschließt er am 08. Juni 1982, Mittel für den Sportplatz in Bengen bereitzustellen. Die Kosten werden auf 290.000 DM geschätzt. Zum zweiten verpflichtet eine weiterer Gemeinderatsbeschluss im November 1982 den Verein zu Eigenleistungen in Höhe von 80.000 DM. Zum Dritten erfolgt am 11. Mai 1983 ein erneuter Beschluss, bei dem der Verein unter anderem wegen der Bewässerungsanlage Eigenleistungen nun im Wert von 79.000 DM zusichern muss, die zum Teil durch Bürgschaften der Vorstandsmitglieder abgesichert werden müssen. Tatsächlich ergibt sich in der Endabrechnung ein Eigenanteil von 84.536 DM an den Baukosten in Höhe von 295.000 DM. Die Gemeinde zahlt 48.000 DM, der Kreis und das Land die restlichen 162.000 DM.

2010 – 2013 Umbau Sportheim.

Der alte Sportplatz war im Jahr 1984 überwiegend in Eigenleistung von den Sportfreunden Bengen e.V. gebaut worden. Gemeinde Grafschaft, Kreis Ahrweiler und das Land gewährten damals finanzielle Unterstützung. Durch den Spielbetrieb nutzte sich die Spielfläche jedoch mehr und mehr ab. Die Verletzungsgefahr für die Spieler wurde zusehends größer, und bei Regen war an einen geordneten Spielbetrieb nicht mehr zu denken. Deshalb sahen sich die Sportfreunde gezwungen, eine Sanierung des Platzes in Angriff zu nehmen.

Am Samstag, 1. September2012, wurde offiziell der erste Spatenstich für die Grundsanierung des 100 Meter langen und 60 Meter breiten Tennenplatzes gesetzt. Der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz, die SPD-Landtagsabgeordnete Petra Elsner, Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Bürgermeister Achim Juchem packten mit an. Der Bagger, der den alten Ascheplatz oberhalb von Bengen in der folgenden Woche aufreißen und umpflügen sollte, stand schon bereits. Die Bauzeit soll drei Monate betragen. Zwei Senioren- und neun Jugendmannschaften, ein Damen-Team und eine Altherren-Elf spielen für den 270 Mitglieder starken Verein. Das Land bezuschusst die Sanierung mit 40.000 Euro; die Förderzusage hatte Minister Lewentz kurz vor dem Spatenstich an den Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Manhillen überreicht. Die Gemeinde Grafschaft beteiligt sich mit 60.000 Euro an den Gesamtkosten von 200.000 Euro.[1] Die Rhein-Zeitung berichtete am 3. Dezember 2012 über die zu erledigenden Arbeiten:

Nach dem Aufarbeiten der verbleibenden Tragschicht werden zunächst die Dränageleitungen im Platz erneuert, um dann die hydraulisch gesteuerte Beregnungsanlage in eine elektrisch gesteuerte mit neuen Beregnungsköpfen umzufunktionieren. Danach geht’s an den Neuaufbau der verschiedenen Schichten. Gut sechs Meter hinter den Strafräumen soll ein neuer Ballfangzaun platziert werden. Im Bereich der Zuschauerränge ist zudem geplant, die Barrieren neu zu gestalten.

Der 100 Meter lange und 60 Meter breite Fußballplatz wurde innerhalb von rund fünf Monaten komplett umgebaut und neu errichtet. Mit einem Fußbalspiel der Alten Herren aus Bengen und Leimersdorf wurde der Tennenplatz am Samstag, 18. Mai 2013, wiedereingeweiht. Die Baukosten betrugen rund 200.000 Euro. Nach Aufarbeitung der verbliebenen Tragschicht wurden zunächst die Dränageleitungen im Platz erneuert, um dann die hydraulisch gesteuerte Beregnungsanlage in eine elektrisch gesteuerte Anlage mit neuen Beregnungsköpfen umzufunktionieren. Danach ging es an den Neuaufbau der dynamischen Schicht und der Tennendeckschicht. Gut sechs Meter hinter den Strafräumen wurde ein neuer Ballfangzaun aufgestellt. Der Zuschauerbereich wurde in Eigenleistung gepflastert und mit neuen Barrieren versehen.[2]

 

Dorf

Von der Vereinsgründung bis heute sorgt der Verein für eine Kinderbescherung der Bengener Kinder durch den Nikolaus mit Hans Muff. Auch eine Nikolauswanderung mit Bescherung findet alljährlich statt und hinterher feiert man gemütlich zusammen in der Mehrzweckhalle.

Seit 1973 richtet der Verein im dreijährigen Turnus (mit Feuerwehr und Junggesellen) die Kirmes aus. Im Sommer beteiligt man sich am Straßenfest des Ortsbeitrats (seit 1981), dessen Erlös der Dorfverschönerung zukommt. Von 1971 bis 1986 organisierten die Sportfreunde Bengen regelmäßig Papiersammlungen. Auch an der Durchführung des jährlichen Altentags beteiligt sich der Verein. Ein großer bunter Abend für Mitglieder stand von 1971 bis 1986 auf dem Programm. In den Jahren 1987 bis 1997 wurde das Oktoberfest veranstaltet, 1998 bis 2000 gab es einen Kölschabend und seit 2001 gibt es ein Mitgliedsfest als Familientag.

Im Jahr 2010 wurde erstmals wieder ein Oktoberfest ausgerichtet welches bis heute bestand hat. In den Jahren 2010 – 2013 wurde zusätzlich in der Karnevalszeit durch die Sportfreunde Bengen eine Apres Ski Party ausgerichtet.

Mitglieder

Datum

männlich

weiblich

gesamt

27.02.197149150
01.01.19769559154
01.01.198112949178
01.01.198614541186
01.01.199115776233
01.01.1996163110273
01.01.2001221111332
01.01.200222679305
01.01.200321984303
01.01.200422877305
01.01.200521980299
01.01.200621273285
01.01.200722176297